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02.04.2025 - Lebensmittel

Schutz vor lebensmittelbedingten Erkrankungen

Schutz vor lebensmittelbedingten Erkrankungen

Das Vorhandensein von Salmonellen, Listerien oder Escherichia coli (E.Coli) können zu lebensmittelbedingten Erkrankungen führen. Besonders gefährdet sind folgende Gruppen: Kleinkinder, Schwangere, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Um das Risiko solcher Infektionen zu reduzieren, gibt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wichtige Empfehlungen für den sicheren Umgang mit Lebensmitteln. 

Maßnahmen zur Vorbeugung

1. Hygiene beachten

Eine gründliche Hygiene ist essenziell, um die Übertragung von Keimen zu vermeiden:

Hände regelmäßig mit Seife waschen, insbesondere vor der Zubereitung von Speisen und nach dem Kontakt mit rohem Fleisch.
Küchenutensilien und Oberflächen nach jeder Nutzung reinigen und desinfizieren.
Getrennte Schneidebretter für rohe und verzehrfertige Lebensmittel verwenden.


2. Lebensmittel sorgfältig auswählen

Verwenden Sie ausschließlich frische und qualitativ hochwertige Produkte.
Rohmilch und rohe Eier sollten vermieden werden, insbesondere in Speisen, die nicht erhitzt werden.
Auf eine korrekte Kennzeichnung und Haltbarkeitsdaten achten.


3. Korrekte Lagerung einhalten

Kühlpflichtige Lebensmittel immer unter 7 °C lagern, um das Wachstum von Bakterien zu hemmen.
Tiefgekühlte Produkte sollten langsam im Kühlschrank aufgetaut werden, nicht bei Raumtemperatur.
Rohprodukte und verzehrfertige Speisen getrennt aufbewahren, um Kreuzkontamination zu verhindern.


4. Gründliches Erhitzen von Speisen

Lebensmittel sollten mindestens zwei Minuten lang auf über 72 °C erhitzt werden, um Krankheitserreger abzutöten.
Besonders empfindliche Produkte wie Geflügel, Hackfleisch und Eiergerichte immer vollständig durchgaren.


5. Zeitnaher Verzehr von Speisen

Mahlzeiten sollten möglichst frisch zubereitet und zeitnah verzehrt werden.
Langes Warmhalten von Speisen (über 60 °C) oder längere Lagerung im Kühlschrank vermeiden.
Reste schnell abkühlen und innerhalb von 1-2 Tagen aufbrauchen.


Durch diese Maßnahmen lässt sich das Risiko lebensmittelbedingter Erkrankungen deutlich minimieren. Viele dieser Hygienemaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen sind auch in der Lebensmittelindustrie anwendbar. In Großküchen, Lebensmittelverarbeitungsbetrieben und der Gastronomie gelten strenge Hygienevorschriften, um Kontaminationen und lebensmittelbedingte Erkrankungen zu vermeiden.

Im BAV Institut führen wir Untersuchungen auf Salmonellen, Listerien und E.Coli regelmäßig durch. Wir liefern Ihnen schnelle und zuverlässige Ergebnisse und beraten Sie gerne bei allen Anliegen rund um die Produktsicherheit. Bei Fragen stehen Ihnen unsere Kundenberater gerne zur Verfügung.

Quelle:

www.bfr.bund.de